Ob Malerei, Objektkunst oder Fotografie – die Suche nach reduzierten Formen und ausdruckstarker Abstraktion bestimmt mein Schaffen.

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Ein Formenspiel der himmlischen Art…

Eine kleine, besonders feine, weil äußerst in sich stimmige Ausstellung gilt es anzupreisen: Nein, genau genommen ist es eine Installation, die der Künstler Wolfgang Daborer da in die Kleine Galerie des Künstlerhauses gezaubert hat. Die eher kleinen Formate, die auf den ersten Blick wirken, als zeigten sie einfach korrespondierende, variierte Formen, grauweiß auf schwarz, hat er kompositorisch in diesem Seitenraum des Jugendstilhauses platziert – als Hauptmotiv, Respons und – Kontrapunkt. Die ganze Subtilität der Arbeit, die wie eine lange erwartete, stylische Ergänzung des weißen Raumes mit den schwarzen Fenstern erscheint, also die wahre Subtilität dieser Fotografien, erfordert ein Nähertreten.
Da sieht man plötzlich eines der gewiss schönsten Reisemitbringsel: Daborers Fotos “insú” (hinauf, aufwärts, nach oben) zeigen Ausschnitte des Himmels zwischen den Dächern von Rom, von Trastevere. Reduziert auf den Kontrast. Sehenswert.

mas, KTZ 2011

Ad „Faulenzer“ – Installation

In seinen neuen Arbeiten setzt sich Wolfgang Daborer mit der Gestaltung von vorgegebenen Zylinderformen auseinander, gibt ihnen durch Hinzufügen und Wegnehmen neue Oberflächen, erzeugt durch Auftragen von Kartonresten oder Spachtelmasse neue Strukturen, verleiht ihnen durch den Einsatz von Farbe neue Wesenszüge. Ausgangsmaterial und Werkstoff ist –  wie schon häufig im Schaffen Daborers geschehen – ein Abfallprodukt, in diesem Fall Kartonrollen. Diese erhalten durch die konzeptionelle Bearbeitung eine neue Wertigkeit, avancieren vom Wegwerfartikel zum Kunstobjekt. Präsentiert werden die „Faulenzer“ (Herumhänger) in Form einer spannend in Szene gesetzten Rauminstallation.

K.W., 2008

Ad „Insú“ – Fotoserie Roma 2006

Der Titel „insú“ kommt aus dem Italienischen und bedeutet „hinauf, aufwärts, nach oben“. Die Digital-Fotoserie ist bei einem Rom-Aufenthalt Daborers im Frühjahr 2006 in den engen Gassen des volkstümlichen Bezirkes Trastevere entstanden. Gegenständlichkeit und Farbe sind dabei zweitrangig, es geht vielmehr darum, die interessante Formenvielfalt, die der Blick durch die eng aneinander liegenden Dächer bietet, möglichst spannend ins Bild zu setzen. Durch eine harte und kontrastreiche Belichtung sind die realen Bildinhalte weitgehend in den Hintergrund gerückt bzw. ganz verschwunden und strenge, abstrakte Flächen in hell und dunkel, in schwarz, grau und weiß kommen zur Wirkung.

K.W., 2006

Wolfgang Daborer

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